Schüler, Eltern und Lehrer sehen die Schule als die ihre an.

Das Schulprogramm der Helmut Land Grundschule Oststeinbek.

Wir sind überzeugt, damit die Voraussetzung für die Leitsätze unserer Schule schaffen zu können.

 

I. Leitsätze

1. Den Kindern wird die Entwicklung sozialer Kompetenzen ermöglicht durch:

Gemeinsame Erarbeitung von verbindlichen Streitregeln wie

Klassenordnung, Streitregeln, Schulordnung

      Übernahme von Verantwortung für sich und andere mit

            Klassenämtern, Pausendiensten, Hofdienst, Patenschaften,

            Gesundheitsförderung, Suchtprävention

      Einübung von rücksichtsvollem Gesprächsverhalten  im  

            Stuhlkreis und Morgenkreis

      Gewaltprävention durch:

            Training sich konstruktiv zu streiten und danach wieder zu vertragen

 

2. Die kognitiven Kompetenzen (Denkfähigkeit) der Kinder werden gefördert durch:

  • einen erfolgreichen Schulstart in Zusammenarbeit mit Kitas und Kindergärten
  • die offene Eingangsphase
  • die individuelle Förderung der Kinder zum Erreichen der Bildungsstandards durch aktiv – entdeckendes Lernen im handlungsorientierten Unterricht
  • Erkundung des individuellen Leistungsstandes von Schülern durch Klassenarbeiten, Parallelarbeiten, Vergleichsarbeiten und Entwicklungsbeobachtungen
  • die Erstellung von individuellen Lernplänen (ab Kl. 3), in denen Kinder und Eltern verantwortungsbewusst in den Lernprozess einbezogen werden
  • den gezielten und differenzierten Einsatz von Computern und Internet
  • die Einbeziehung außerschulischer Lernorte (Bücherei, Kirche, Feuerwehr, Polizei, Gemeindeverwaltung, Gewerbebetriebe)
  • unterschiedliche Unterrichtsformen ( wie z.B. Gruppenarbeit)

 

II. Mitwirken der Eltern

    Einbeziehung der Eltern zur Unterstützung der Kinder innerhalb und außerhalb

     des Unterrichts:

          Außerhalb:

  • Bereitschaft zur Mithilfe bei schulischen Veranstaltungen
  • Unterstützung bei der Umsetzung der individuellen Lernpläne
  • Bereitschaft der Eltern zur Übernahme von Ämtern in Elternvertretung, Schulverein, Milchverkauf

          Innerhalb:

Unterstützung in Klassen für das Lesenüben

Sorge für:

  • ausreichend Schlaf
  • häusliches Frühstück
  • Pausenbrot
  • Überprüfen der Hausaufgaben
  • Überprüfen der Schulunterlagen

 

III. Arbeit des Kollegiums

Die Lehrer vermitteln den Kindern die Inhalte des Lehrplans durch eine kind- und zeitgemäße Grundschularbeit.

    Dies wird erreicht durch:

  • Die Ausübung der Klassenlehrerfunktion mit gutem Kontakt zu Schülern
  • Teamarbeit (Austausch von Ideen und Materialien)
  • Schaffung eines anregenden Lernumfeldes ( Klassenraum, Schulhof, zeitgemäße technische Ausstattung)
  • Zusammenarbeit mit den Eltern (Elterngespräche, regelmäßig stattfindende Elternabende, Elternsprechtage)
  • Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Verwaltung der Gemeinde
  • Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und der Kirche
  • Teilnahme an Fortbildungen
  • Durchführung von Schulentwicklungstagen

 

IV. Arbeitsschwerpunkte

  • Unterrichtsstrukturen zur individuelleren Förderungen schaffen
  • Rhythmus der Unterrichtszeiten verändern

V. Überprüfung der inhaltlichen Umsetzung

     des Schulprogramms (Evaluation)

  • Rückmeldung über die Schulelternbeiräte
  • Evaluation innerhalb des Kollegiums zu den Arbeitsprozessen
  • Tests zur Steigerung der Lese- und Rechenfertigkeiten
  • Klassenarbeiten
  • Parallelarbeiten
  • Landesweite Vergleichsarbeiten (VERA)

VI. Aktivitäten im Schuljahr:

  • Einschulungsfeier
  • Erntedankfest
  • Weihnachtsbasteln
  • Schulweihnachtsfeier
  • Radfahrprüfung

Rhythmisiert:

  • Schulfest
  • Schulausflug
  • Zirkus
  • Trommelzauber
  • Wandertage
  • Reformationstag
  • Klassenweihnachtsfeiern
  • Klassenfahrten
  • Projekttage
  • Sommerbundesjugendspiele
  • Schnuppertage im Jugendzentrum
  • Klassenfeste

Das Förderkonzept an der HLG

VII. Förderkonzept

FACH: HSU

Ziel:Grundlagen im naturwissenschaftlichen und sozialen Bereich sowie Methodenkompetenzen entwickeln, Vorbereitung auf die weiterführende Schule (Biologie, Geographie…)

Am Ende sollen Schüler in der Lage sein, eigenständig und selbstständig zu arbeiten.

Im Fach HSU sollen

 

  • Leistungsstarke Schüler ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechend unterrichtet werden
  • Leistungsschwache Schüler ein Mindestmaß an Grundwissen (Inhalte, Zusammenhänge) erhalten.

Leistungsstarke Schüler

Zusätzliche Arbeitsbögen

  • Internetrecherche
  • Versuche vorbereiten und vorführen (CVK-Kästen)
  • Plakate erstellen
  • HSU-Ordner in Form eines Buches erstellen
  • Spiele spielen
  • Spiel ausdenken
  • Zeichnungen von Versuchsaufbauten, Tieren etc.
  • Experte als Hilfe für leistungsschwächere Schüler

Leistungsschwache Schüler:

  • Verringerte Anzahl und Differenzierung von Arbeitsbögen
  • Hilfestellung bei Referaten (Gliederung, Sachtexte, Bücher) bzw. reduzierte Anforderungen bei Referaten oder nur Plakate
  • Handlungsorientierte Materialien
  • Hilfe durch einen Experten (leistungsstarken Schüler)

Organisation im Unterricht:

  • Rituale
  • Materialien in der Klasse (zusätzliche Arbeitsbögen…)
  • Spiele
  • CVK-Kästen
  • Computer im Nebenraum mit entsprechender Software (Löwenzahn, Nordsee…)
  • LÜK

 

FACH: Mathematik

ZIEL: Wir möchten den Schülern und Schülerinnen sowohl in der Schule als auch im Elternhaus Unterstützung bieten.

UMSETZUNG:

Zusätzlich zu qualifiziertem Unterricht, der alle Grundlagen für den Mathematikunterricht abdeckt, bieten die Materialien des Zahlenbuchs Differenzierungen an. Die sichere Grundlage stellt der Blitzrechenkurs z. B. Verdoppeln, Halbieren, Ergänzen, Einmaleins auch umgekehrt… dar. Dabei werden alle Grundrechenarten im U. durch mündliches Training und handlungsorientiert eingeführt und mit Hilfe der CDs automatisiert. Die CD ermöglicht die direkte Unterstützung im Elternhaus, die mit den Unterrichtsmethoden übereinstimmen.

Wenn diese Kurse erfolgreich durchgeführt wurden, ist eine gesicherte Mitarbeit für die folgende Jahresstufe gegeben, da das Zahlenbuch als Spiralcurriculum konzipiert wurde.

Zusätzlich zur Grundsicherung findet eine individuelle natürliche Förderung in die Tiefe statt. Darunter ist zu verstehen, dass Kinder Muster erkennen. Ausgehend von Rechenmustern in der 1. Klassenstufe werden Muster in Rechenaufgaben in allen Stufen versprachlicht. Den leistungsstarken S. bietet das Buch reichhaltige Möglichkeiten zur Entdeckung, Beschreibung und Begründung von Mustern.

 

BEISPIELE für Muster: Arbeitsheft S. 28, 3. Jahrgangssstufe

Nr. 2   Schöne Päckchen setze fort

a)    605-50= 555

504-60= 444

403-70= 333

302-80= 222

201-90= 111

100-100= 0

 

AH S. 23, 2.Jgstufe

Nr. 1 Schöne Päckchen setze fort

b)    27+25= 52

25+27= 52

23+29= 52

21+31= 52

19+33= 52

 

Eine U. Methode zur Diff. stellt das aktiv entdeckende Lernen dar. Dabei erhalten S. die Gelegenheit durch eigenes Handeln mathematische Zusammenhänge selbstständig zu entdecken. Das Zahlenbuch wird in Bezug auf Sachaufgaben durch die Arbeits- und die Sachaufgabenkartei ergänzt. Weitere Ergänzungen stellen die Arbeiten mit de Zahlenmauern und der Lernwerkstatt dar. Als zusätzliches Angebot können die Schüler des 3. und 4. Jg. am Känguru-Wettbewerb teilnehmen. Dabei werden Knobelaufgaben und logische Zusammenhänge bearbeitet. Zusätzliche Angebote können z.B. Mathejogging, Little Professor, Spiegelbuch und ähnliches sein.

Lernpläne:

Individuelle Lernpläne werden in der Regel ab Klasse 3 erstellt. Dabei werden Schwächen in Teilbereichen vermindert. Über einen begrenzten Zeitraum wird dieser Bereich hauptsächlich mit der CD aufgearbeitet. Der Lehrer entwickelt die Zielsetzung des Lernplans und bespricht ihn dann mit den Schülern und den Eltern. Je nach Erfolg wird der Lernplan beendet oder über einen weiteren Zeitraum verlängert oder angepasst. Parallelarbeiten und VERA werden geschrieben und in der FK ausgewertet.

FACH: Deutsch

Dem Deutschunterricht zugrunde liegen die Lehrwerke „Löwenzahn und Pusteblume“ oder „Fu und Fara“ in Klasse 1 und „Baustein“ in Klasse 2 – 4.

Diese gelten als Arbeitsgrundlage für alle Kinder und bieten vielfältige Differenzierungsmöglichkeiten. Zusatzaufgaben mit geringerem/höherem Anspruchsniveau sind farblich unterlegt.

Darüber hinaus steht folgendes Differenzierungsmaterial bzw. stehen folgende Maßnahmen zur Verfügung:

 

Material

Aktuelles Kopiermaterial (z. B. Persen, Verlag an der Ruhr, Finken, Bergedorf, u.s.w.)

Logico

LÜK

Diverse Lernspiele

Klassenbücherei

Antolin

Computerprogramme

 

Maßnahmen

Differenzierte Hausaufgaben

Gruppen-/Partnerarbeit

Helfersystem

Lesemütter

Doppelbesetzung

 

Beispiele für Themen in Lernplänen:

 

  • Zur Lesefähigkeit:

Fragen zu Texten/zusammengestellten Lesearbeitsblättern bearbeiten

  • Zur Schriftpflege:

o   Schreiblernblöcke

zu Buchstaben/Buchstabenfolgen/Wörter

  • Zur Rechtschreibung:

o   Rechtschreibungsblätter (s. Kopiervorlagen

o   Rechtschreibübungshefte über Eltern anschaffen lassen

o   Eltern tägl. 5 Wörter diktieren

Das Ausbildungskonzept

VIII. Ausbildungskonzept:

1. Die Schule bietet Lehrerinnen und Lehrern im Vorbereitungsdienst (LiV):

  • eine freundliche Umgebung im Kollegium
  • die Möglichkeit, sich im Unterricht laut der APO zu erproben, Methoden anzuwenden, die sie/er in der Ausbildung laut IQSH und neuen Erkenntnissen umsetzen sollte
  • die Kooperation mit der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld
  • umfangreiches Unterrichtsmaterial

2. Das Kollegium unterstützt LiV:

  • durch motivierte Ausbildungslehrer/innen
  • durch Hospitationsmöglichkeiten in allen Jahrgängen und Fächern
  • durch Material und Ideen, Ratschlägen und „offene Ohren“

3. Aufgabenbeschreibung der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst

  • Der Unterricht unter Anleitung beträgt zwei Wochenstunden. Diese Stunden finden im Unterricht bei den Ausbildungslehrkräften statt und sind fest im Stundenplan verankert.
  • Die LiV geht auf Kollegen und Kolleginnen zu und bittet um Unterstützung, um einen breit angelegten Einblick in das Schulleben zu erhalten.
  • Zwei Hospitationsstunden pro Woche wählen die LiV eigenverantwortlich aus und teilen sie der Konrektorin mit. Weitere Stunden sucht sie sich in der kooperierenden Schule.
  • Die/Der LiV nimmt an Lehrer-, Fach-, Klassen- und Zeugniskonferenzen teil sowie an weiteren Veranstaltungen, die zur Dienstpflicht gehören.
  • Die LiV legt bei dem Besuch des Schulleiters eine Unterrichtskonzeption wie für die Prüfungen verlangt vor.

4. Aufgabenbeschreibung der Ausbildungslehrkräfte

  • Die Ausbildungslehrkraft führt mit der LiV im 1. Semester nach 4-6 Wochen, zum Ende des ersten, zweiten und dritten Semesters ein 45-90 minütiges Orientierungsgespräch durch. Dabei unterstützt die AL die LiV darin, eigene Schwerpunkte für das folgende Halbjahr im Unterricht und für die Texte des Portfolios zu entwickeln und die Ausbildungsstandards auf die eigene Person anzuwenden.
  • Die Ausbildungslehrkraft hospitiert eine Stunde bei der LiV. Diese Stunde ist fest im Plan gesteckt.
  • Die Ausbildungslehrkräfte beraten die LiV und vereinbaren mit den LiV eine feste Besprechungsstunde pro Woche und geben der LiV auf der Basis der Ausbildungsstandards Rückmeldung über den Leistungsstand.
  • Sie unterstützen beratend die LiV bei der Anfertigung der Hausarbeit.

5. Aufgabenbeschreibung des Schulleiters

Die Schulleiterin nimmt ihre Aufgaben gemäß der APO wahr. Er ist Dienstherrin der LiV und fertigt die dienstliche Beurteilung an. Sie unterstützt die LiV in allen Fragen der Ausbildung und hospitiert in der Regel zweimal pro Semester. Die Hospitationstermine sind mit den LiV und den Ausbildungslehrkräften abzustimmen. An den Unterrichtsbesuchen und den Nachbesprechungen nehmen in der Regel die Ausbildungslehrkräfte teil.